Spitze
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Was ist Spitze?

Wie wird Spitze hergestellt?

Als 1828 die erste Stickmaschine erfunden wurde, musste Spitze nicht mehr von Hand gefertigt werden. Mit der Zeit haben sich verschiedene Arten von Spitzenstoffen entwickelt, die auf verschiedenen Wegen produziert werden.

Die Luftspitze, oder auch Ätzspitze genannt, wird auf einen Stoffgrund gestickt, welcher im Anschluss entfernt wird. Dies geschieht durch ein Wegätzen des Stoffgrundes, welcher meist wasserlöslich oder nicht temperaturbeständig ist. Am Ende bleibt nur die zuvor auf den Grund gestickte Spitze mit ihrem typischen, durchbrochenen Muster übrig. Die Luftspitze ist meist eine eher feste Spitze.

Die Maschinengeklöppelte Spitze wird auf einer extra Spitzenklöppelmaschine hergestellt. Sie zeichnet sich durch geometrische Muster aus und ist kaum von handgefertigter Klöppelspitze zu unterscheiden.

Applikationsspitze wird zum Applizieren auf andere Stoffe verwendet. Handgeklöppelte Spitzenelemente werden hierbei auf einen maschinell hergestellten, netzartigen Grund aufgenäht.

Eine weitere Art von Spitzenstoff ist die Wirkspitze. Sie wird auf Kettenwirkmaschinen hergestellt. Ähnlich ist es bei der Raschelspitze. Auch sie wird auf Kettenwirkmaschinen gefertigt. Ihr Grundstoff ist ein Tüllstoff.

Eigenschaften von Spitze

Seit Spitze maschinell gefertigt werden kann, kamen immer neue Variationen mit immer neuen Eigenschaften auf den Markt. Egal, ob glänzend oder matt, elastisch oder nicht elastisch – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Je nach zugrunde liegendem Material hat der Spitzenstoff verschiedene Eigenschaften. Somit gibt es mittlerweile Spitze für fast jeden Anlass und jedes Vorhaben.

Ein Großteil der heutzutage produzierten Spitze besteht zu den meisten Teilen aus Polyester, was sie vielseitig einsetzbar und erschwinglich macht. Andere Spitzenstoffe bestehen auch aus Baumwolle oder Baumwollgemischen. Spitze kaufen Sie in vielen verschiedenen Ausführungen und Variationen zu teilweise unterschiedlichen Preisen.

Einige Eigenschaften haben allerdings alle Spitzen Stoffe gemeinsam. Sie sind immer durchscheinen und haben ein durchbrochenes Muster. Diese Eigenschaften zeichnen die Spitze aus.

Spitze ist schon längst nicht mehr nur für festliche Anlässe oder Tischdecken vorgesehen. In den letzten Jahren hat sich Spitze immer mehr auch in der Alltagsmode und weiteren Dekoration etabliert. Spitzenband lässt sich zum Beispiel hervorragend am Abschluss von kurzen Hosen oder am Ausschnitt einer Bluse oder eines T-Shirts verwenden. Optisch werden diese Kleidungsstücke dadurch hervorragend aufgewertet.

Auch in der Lingerie und Nachtwäsche wird immer mehr auf Spitze gesetzt. Weiche und elastische Spitze passt sich wunderbar an den Körper an und betont genau die richtigen Stellen. Bequem ist es zudem auch noch. Wohlfühlen und gut aussehen – das wünscht sich doch jede*r.

Typischerweise findet man Spitze an Braut- oder Abendkleidern. Daher wirkt Bekleidung aus oder mit Spitze eher festlich und schick, kann aber auch ganz leger und modern kombiniert werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wie verarbeite ich Spitze?

Bei der Verarbeitung von Spitze kommt es auf verschiedene Dinge an: Der zugrundeliegende Stoff, die Dicke des Spitzenstoffs und, ob die Spitze elastisch ist oder nicht.

Beim Zuschnitt sollte darauf geachtet werden, dass alle Schnitteile die gleiche Musterrichtung haben. Mit einer scharfen Schneiderschere sollten langsam und mit Ruhe den Stoff ausschneiden.

Da das Muster der Spitze durchbrochen ist, sollten Sie zum Nähen des Stoffs einen Zickzackstich verwenden, der schmal eingestellt ist. Befinden sich Perlen oder Pailletten am Stoff, sollten diese Stoffteile entweder komplett von Hand genäht oder die Perlen abgetrennt und nach dem Nähen mit der Maschine wieder aufgenäht werden. Bei Spitzenstoff mit Pailletten sollten Sie vorher an einem kleinen Stück testen, ob Sie mit der Maschine über die Pailletten drüber nähen können. Ist dies nicht der Fall, ist es auch hier besser, sich die Mühe zu machen und per Hand zu nähen. Da der Stoff sehr fein ist, sollte auch eine feine Nadel verwendet werden. Eine Stärke von 70 oder 80 ist ideal.

Wie pflege ich Spitze?

Wie Sie Ihre Spitze pflegen müssen, entnehmen Sie am besten den jeweiligen Pflegehinweisen. Je nachdem, welches Material der Spitz zugrunde liegt können diese nämlich variieren.

Einige Spitzen können Schonwaschgang bei bis zu 30°C in der Maschine gewaschen werden, andere sollten Sie nur von Hand waschen. Da Spitzenstoffe sehr fein sind, sollten sie nicht den Trockner. Am liebsten trocknet Spitze langsam und schonend an der Luft. Auch von Trockenreinigung und Bleichen wird bei Spitze abgeraten. Gebügelt werden können einige Spitzenstoffe, jedoch auch nur auf niedriger Stufe.

Wie wird Spitze hergestellt? Als 1828 die erste Stickmaschine erfunden wurde, musste Spitze nicht mehr von Hand gefertigt werden. Mit der Zeit haben sich verschiedene Arten von Spitzenstoffen... mehr erfahren »
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Was ist Spitze?

Wie wird Spitze hergestellt?

Als 1828 die erste Stickmaschine erfunden wurde, musste Spitze nicht mehr von Hand gefertigt werden. Mit der Zeit haben sich verschiedene Arten von Spitzenstoffen entwickelt, die auf verschiedenen Wegen produziert werden.

Die Luftspitze, oder auch Ätzspitze genannt, wird auf einen Stoffgrund gestickt, welcher im Anschluss entfernt wird. Dies geschieht durch ein Wegätzen des Stoffgrundes, welcher meist wasserlöslich oder nicht temperaturbeständig ist. Am Ende bleibt nur die zuvor auf den Grund gestickte Spitze mit ihrem typischen, durchbrochenen Muster übrig. Die Luftspitze ist meist eine eher feste Spitze.

Die Maschinengeklöppelte Spitze wird auf einer extra Spitzenklöppelmaschine hergestellt. Sie zeichnet sich durch geometrische Muster aus und ist kaum von handgefertigter Klöppelspitze zu unterscheiden.

Applikationsspitze wird zum Applizieren auf andere Stoffe verwendet. Handgeklöppelte Spitzenelemente werden hierbei auf einen maschinell hergestellten, netzartigen Grund aufgenäht.

Eine weitere Art von Spitzenstoff ist die Wirkspitze. Sie wird auf Kettenwirkmaschinen hergestellt. Ähnlich ist es bei der Raschelspitze. Auch sie wird auf Kettenwirkmaschinen gefertigt. Ihr Grundstoff ist ein Tüllstoff.

Eigenschaften von Spitze

Seit Spitze maschinell gefertigt werden kann, kamen immer neue Variationen mit immer neuen Eigenschaften auf den Markt. Egal, ob glänzend oder matt, elastisch oder nicht elastisch – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Je nach zugrunde liegendem Material hat der Spitzenstoff verschiedene Eigenschaften. Somit gibt es mittlerweile Spitze für fast jeden Anlass und jedes Vorhaben.

Ein Großteil der heutzutage produzierten Spitze besteht zu den meisten Teilen aus Polyester, was sie vielseitig einsetzbar und erschwinglich macht. Andere Spitzenstoffe bestehen auch aus Baumwolle oder Baumwollgemischen. Spitze kaufen Sie in vielen verschiedenen Ausführungen und Variationen zu teilweise unterschiedlichen Preisen.

Einige Eigenschaften haben allerdings alle Spitzen Stoffe gemeinsam. Sie sind immer durchscheinen und haben ein durchbrochenes Muster. Diese Eigenschaften zeichnen die Spitze aus.

Spitze ist schon längst nicht mehr nur für festliche Anlässe oder Tischdecken vorgesehen. In den letzten Jahren hat sich Spitze immer mehr auch in der Alltagsmode und weiteren Dekoration etabliert. Spitzenband lässt sich zum Beispiel hervorragend am Abschluss von kurzen Hosen oder am Ausschnitt einer Bluse oder eines T-Shirts verwenden. Optisch werden diese Kleidungsstücke dadurch hervorragend aufgewertet.

Auch in der Lingerie und Nachtwäsche wird immer mehr auf Spitze gesetzt. Weiche und elastische Spitze passt sich wunderbar an den Körper an und betont genau die richtigen Stellen. Bequem ist es zudem auch noch. Wohlfühlen und gut aussehen – das wünscht sich doch jede*r.

Typischerweise findet man Spitze an Braut- oder Abendkleidern. Daher wirkt Bekleidung aus oder mit Spitze eher festlich und schick, kann aber auch ganz leger und modern kombiniert werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wie verarbeite ich Spitze?

Bei der Verarbeitung von Spitze kommt es auf verschiedene Dinge an: Der zugrundeliegende Stoff, die Dicke des Spitzenstoffs und, ob die Spitze elastisch ist oder nicht.

Beim Zuschnitt sollte darauf geachtet werden, dass alle Schnitteile die gleiche Musterrichtung haben. Mit einer scharfen Schneiderschere sollten langsam und mit Ruhe den Stoff ausschneiden.

Da das Muster der Spitze durchbrochen ist, sollten Sie zum Nähen des Stoffs einen Zickzackstich verwenden, der schmal eingestellt ist. Befinden sich Perlen oder Pailletten am Stoff, sollten diese Stoffteile entweder komplett von Hand genäht oder die Perlen abgetrennt und nach dem Nähen mit der Maschine wieder aufgenäht werden. Bei Spitzenstoff mit Pailletten sollten Sie vorher an einem kleinen Stück testen, ob Sie mit der Maschine über die Pailletten drüber nähen können. Ist dies nicht der Fall, ist es auch hier besser, sich die Mühe zu machen und per Hand zu nähen. Da der Stoff sehr fein ist, sollte auch eine feine Nadel verwendet werden. Eine Stärke von 70 oder 80 ist ideal.

Wie pflege ich Spitze?

Wie Sie Ihre Spitze pflegen müssen, entnehmen Sie am besten den jeweiligen Pflegehinweisen. Je nachdem, welches Material der Spitz zugrunde liegt können diese nämlich variieren.

Einige Spitzen können Schonwaschgang bei bis zu 30°C in der Maschine gewaschen werden, andere sollten Sie nur von Hand waschen. Da Spitzenstoffe sehr fein sind, sollten sie nicht den Trockner. Am liebsten trocknet Spitze langsam und schonend an der Luft. Auch von Trockenreinigung und Bleichen wird bei Spitze abgeraten. Gebügelt werden können einige Spitzenstoffe, jedoch auch nur auf niedriger Stufe.